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Pipo Tafel studierte Medienkunst und Tanz. Als kreativer Freelancer und crossmedialer Künstler hat er seit 2001 an Hunderten, sowohl künstlerischen als auch kommerziellen Projekten, mitgewirkt. Bei seinen eigenen Projekten werden häufig Choreografie und audiovisuelle Medien miteinander zusammengebracht oder verschmolzen. Diese Installationen und Tanzfilme wurden zu Ausstellungen, Theater- und Festivalaufführungen unter anderem in Großbritannien, Belgien, Türkei, Schweiz, Belgien, Frankreich, Deutschland und den USA eingelade

Über 20 Jahre kreatives Schaffen umfassen auch Performances als Tänzer und Regisseur, die Kreation von Videotrailern und Dokus für Choreografen und Fotoshootings, Videobühnenbilder fürs Theater und Assistenzen für Filmdrehs, abendfüllende Ballette, Produktion sowie Styling/ Ausstattung bei Werbedrehs.

Geboren wurden er 1979 in Stuttgart. Medienkunst an der HfG Karlsruhe studierte er unter anderem bei ULAY, Isaac Julien, Ludger Pfanz und Hans Beller. Tanz an der Folkwang Hochschule Essen studierte er unter anderem bei Malou Airaudo und Lutz Förster. Beim Aufbaustudium D.A.N.C.E. in Brüssel, Marseille und Dresden arbeitete er unter anderem als Assistent, Videokünstler und Filmemacher mit William Forsythe, Thierry De Mey und Wayne McGregor.

Die regelmäßige Tätigkeit für kommerzielle Produktionen findet seit 2011 mit Maison Musitowski Artist Management statt. Für künstlerische Arbeiten, die er entwickelt, produziert Pipo mit Unterstützung durch Kunst- und Kulturförderung. Als Produzent und Künstler erhielt er über dreißig Stipendien und Förderungen von Stiftungen und Förderungen wie Film- und Kunststiftung NRW, Kunststiftung Baden-Württemberg, DAAD, Fonds Darstellende Künste, Staatskanzlei NRW, BKM, NPN Stepping Out, DFKR, Imhoff Stiftung, „Choreografen Nachwuchsförderung Tanzproduktion“ Tanzplan Dresden, um eine Auswahl zu nennen.

SHADOWING, Zusammenarbeit mit Daniel Berwanger, wurde ausgezeichnet mit dem Walter Fink Preis des ZKM für Tanz, elektroakustische Musik und Medien sowie dem Förderpreis Baden-Württembergischen Kulturpreis für Film / Neue Medien. SALZ IM AUGE, Zusammenarbeit mit Mara Tsironi und Thomas Crecelius, erhielt das Prädikat Wertvoll der Filmbewertungsstelle Wiesbaden. AUTORESPONDER, Zusammenarbeit mit Felix Bürkle, wurde für das Stipendium Tanzrecherche NRW und Favoriten Festival ausgesucht.

Seit 2021 arbeitet Pipo an an zwei neuen Langzeitprojekten mit Zeitzeugen: seit 2021 am „Darstellende Kunst Podcast“ mit KünstlerInnen geboren zwischen den 1930er und 1950er Jahren, und seit 2022 an „284 steps“, der Dokumentation der 284 Schritte des klassischen Tanzes, wie Ken Ludden diese von Margaret Craske gelernt hat und an der Margot Fonteyn Academy of Ballet nach wie vor unterrichtet.

Pipo gibt seine Erfahrungen in Workshops an Hochschulen und Ausbildungsinstitutionen der Jugend- und Erwachsenenbildung weiter. Er lebt seit 2007 in Köln.